Klemens Kaatz - Pianist, Klavierlehrer

Musik
W A K S

W A K S Preis Schallplattenkritik
Inge Mandos, Klemens Kaatz, Hans-Christian Jaenicke:
W A K S - Yiddish Voices

CD, erschienen bei: Pike's Nices Records
Best-Nr.: IMKK 001, Preis: 17,- €. Zu bestellen bei www.waks.info
Nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2016

Inge Mandos: Gesang (siehe: www.ingemandos.de)

Klemens Kaatz: Klavier, Akkordeon, indisches Harmonium, musikalische Leitung

Hans-Christian Jaenicke: Violine (siehe: www.duo-diagonal.de)

musizieren zusammen mit jiddischen Stimmen von alten Aufnahmen, die zwischen 1928 und 1941 in der UdSSR von den Musikethnologen Sofia Magid und Moishe Beregowski auf Wachswalzen-Phonographen aufgezeichnet wurden.




„Inge Mandos, Klemens Kaatz und Hans-Christian Jaenicke haben diese Lieder nicht nur neu aufgenommen, vielmehr haben sie mit diesen alten Aufnahmen interagiert und experimentiert, sie eingerahmt und „erweitert“, um sie aktuell zum Leben zu erwecken. Indem Mandos‘ lyrische Stimme mit denen der damaligen Vortragenden harmoniert oder sich abwechselt, fühlt man, dass zwei Welten miteinander in Verbindung stehen, von denen die eine zerstört wurde und die andere lebendig ist. So wurde etwas Neues, die Zeiten Übergreifendes geschaffen.
Die Tatsache, dass diese jiddischen Lieder oder Liedversionen heute so gut wie unbekannt sind, füllt dieses Projekt umso mehr mit Chuzpe“
- Itzik Gottesman (Universität Texas, Yiddish Languange and Culture)

„Dank des WAKS- Projekts wird den aufgezeichneten jiddischen Stimmen jedoch ein neues Leben gegeben, ein neuer Kontext…der Achtung, Respekt und Sachkenntnis zeigt, während gleichzeitig die Wachs-Sänger als Kollegen anerkannt werden. Als solche werden sie mit all ihrem musikalischen Reichtum, ihrer Kompetenz und mit all ihren Unzulänglichkeiten angenommen. Die WAKS-Musiker unserer Zeit haben mit dieser CD einen kreativen, imaginären Weg eingeschlagen, um sie zu einem wirklichen Bestandteil ihrer Band zu machen.“
- Diana Matut (Seminar für Judaistik/Jüdische Studien, Martin Luther Universität Halle-Wittenberg)